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27|07|2011
"Laissez-faire“ für die Immobilienhaie und „laissez-détruire“ für die Abrissbirnen
Die Stater Sozialisten stellen mit Bedauern fest, dass, mit tatkräftiger Unterstützung des blau-grünen Schöffenrats, weiterhin und ohne Hemmungen schützenswerte Bausubstanz in der Stadt Luxemburg zerstört wird.
In der Tat hatte der « Service des Sites et Monuments » im September 2010 eine Liste von 48 schützenswerten Gebäuden und Straßenzügen ausgearbeitet, die von der urbanistischen und architektonischen Vergangenheit der Stadt zeugen. Als diese Liste allerdings vom Gemeinderat der Stadt Luxemburg geprüft und verabschiedet werden sollte, wurde sie plötzlich vom Schöffenrat wieder von der Tagesordnung gestrichen, mit der Begründung die Stadt Luxemburg habe genügend eigene Mittel, diese Gebäude und damit ihre eigene architektonische Geschichte zu schützen.
Unter den Straßenzügen die der Schöffenrat damals mit dieser fadenscheinigen Begründung von der Tagesordnung strich, befindet sich auch die rue Alfred de Musset.
Und, oh Wunder, in eben dieser Strasse werden zurzeit zwei architekturhistorisch wertvolle Häuser abgerissen, die vom Anfang des vergangenen Jahrhunderts stammen. Dass die blau-grüne Koalition dies zulässt beweist, dass ihr überhaupt nicht daran gelegen ist, die schützenswerte Bausubstanz in der Stadt zu erhalten.
Die Stater Sozialisten sind entsetzt über diese Kaltblütigkeit des DP-Déi Gréng Schöffenrates, dem es anscheinend nur darum geht, dass Spekulanten und Immobilienhaie sich eine goldene Nase auf Kosten der Stadt und ihrer Bürger verdienen können.
Die Amtszeit der Herren Helminger und Bausch wird definitiv nicht als "Belle Epoque" in die Architekturgeschichte unserer Hauptstadt eingehen... Laksembörg-Sitti: wärri ällen, wärri dout!COMMENTS
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